Was es tut
Zu einem Stichtag zeigt das Modul, wer im Rückstand ist: je Schuldner der offene Betrag, der älteste fällige Posten, die nächste fällige Stufe, die Gebühr dieser Stufe und die gerechneten Verzugszinsen. Karenzzeit nach der ersten Fälligkeit, Frist zwischen den Stufen, Gebühren, Zinsaufschlag und Bagatellgrenze stehen in der Konfiguration des Objekts und sind historisiert.
Die Verzugszinsen rechnet das Modul abschnittsweise: Wechselt der gesetzliche Basiszinssatz mitten im Verzugszeitraum, wird der Zeitraum geteilt und jeder Abschnitt mit seinem Satz gerechnet, über Jahresgrenzen hinweg taggenau. Fehlt für einen Abschnitt ein Satz, bricht der Lauf mit einer klaren Meldung ab, statt zu schätzen.
Ein Mahnlauf schreibt zu jeder Mahnung fest, welche Posten sie mit welchem Betrag betraf. Das Mahnschreiben entsteht daraus als PDF, auch Jahre später noch mit denselben Zahlen.
Wie es zusammenhängt
Das Mahnwesen ist der letzte Schritt des Geldkreislaufs. Es liest den offenen Betrag, den der Bankabgleich senkt, und bucht als einzige eigene Buchung die Mahngebühr auf ein eigenes Sachkonto. Die Verzugszinsen weist es aus, bucht sie aber nicht.
Grenzen
Weil die Zinsen nicht gebucht sind, wird ein Schuldner, der sie mitzahlt, im Bankabgleich zum Klärfall. Das gerichtliche Mahnverfahren ist nicht abgebildet: Ab Stufe drei entscheidet ein Mensch, und das Modul hält den Fall nur offen. Das Schreiben wird nicht versendet und nicht abgelegt, es wird erzeugt.