Zum Inhalt springen
digoCockpit.

Belegt statt behauptet

Wie geprüft wird, dass die Zahlen stimmen.

Eine Verwaltungssoftware bewegt fremdes Geld und rechnet Beträge aus, die jemand beschließen muss. Der Anspruch ist deshalb nicht, dass sie funktioniert, sondern dass sich zeigen lässt, dass sie funktioniert.

2.946

Prüfungen laufen vor jeder Änderung durch, vollständig

2

Zeitzonen, unter denen jede Prüfung bestehen muss, damit kein Stichtag um Mitternacht kippt

0

gelöschte Buchungen, korrigiert wird per Gegenbuchung

1 Cent

Genauigkeit, gegen die jede Verteilung geprüft wird

Vier Arten

Sich nicht auf das eigene Wort verlassen.

Automatisierte Prüfungen

2.946 Prüfungen laufen vor jeder Änderung durch, und zwar vollständig. Sie sichern die Stellen, an denen Fehler Geld kosten: Storno, Periodensperre, Zuordnung einer Zahlung, Vergabe von Belegnummern. Und sie laufen zweimal, unter zwei weit auseinanderliegenden Zeitzonen: kein Abrechnungsstichtag darf davon abhängen, wo der Server steht.

Probe an echten Daten

Jeder Baustein wird zusätzlich an einer Kopie des echten Bestands gefahren und gegen eine Handrechnung gestellt, die ohne die Software entstanden ist. Stimmt ein Cent nicht, gilt er als nicht fertig.

Prüfung mit dem Auftrag zu widerlegen

Jeder Bauabschnitt wird nach Fertigstellung noch einmal von vorn geprüft, ausdrücklich mit dem Ziel, die eigenen Behauptungen zu kippen. Was dabei fällt, wird behoben, bevor der Abschnitt als fertig gilt.

Echte Zahlungswege

Lastschrift, Überweisung und Echtzeitüberweisung sind nicht nur geprüft, sondern mit echtem Geld gegen eine echte Bank gefahren, einschließlich der Fälle, in denen die Bank ablehnt oder eine Freigabe verlangt.

Ein Beispiel

Wie eine Wärmekostenabrechnung abgenommen wird.

An einem echten Objekt mit acht Einheiten: 18 Zähler, zwei Ablesetermine, eine verbundene Anlage, zwei Belege. Die Software trennt Wärme und Warmwasser nach Heizkostenverordnung, teilt beides in Grund- und Verbrauchskosten und verteilt es je Einheit.

  • Alle 32 Einzelbeträge wurden von Hand nachgerechnet, ohne die Software, und stimmten cent-genau überein, bis hin zur Vergabe des Restcents.
  • Die Summe der Anteile trifft die Summe der Kosten. Ein halber Cent, der bei der Rundung entsteht, ist sichtbar und begründet.
  • Das Papier nennt zu jedem Betrag die gemessene Menge, den Nenner und den Zählerstand, damit der Eigentümer es nachrechnen kann.
Eine alte Balkenwaage aus Messing und ein Messschieber auf einem grünen Leinentuch, seitlich beleuchtet.

Woran das hängt

Prüfbarkeit ist eine Bauweise, keine Abteilung.

Dass sich eine Zahl nachrechnen lässt, entscheidet sich nicht am Ende, sondern an drei Entscheidungen im Fundament.

  1. 01

    Nichts wird gelöscht

    Korrigiert wird ausschließlich mit einer Gegenbuchung. Beide Zeilen bleiben stehen, und damit bleibt jeder Stand der Vergangenheit rekonstruierbar.

  2. 02

    Werte kennen ihren Zeitraum

    Miteigentumsanteil, Fläche, Eigentümer und Umlageschlüssel gelten je Zeitraum. Eine Abrechnung rechnet mit dem Stand, der damals galt, nicht mit dem von heute.

  3. 03

    Ein Buch für alle

    Jeder Baustein schreibt in dasselbe Hauptbuch, unter denselben Regeln. Es gibt keine zweite Kasse, deren Summe man abgleichen müsste.

Die technische Dokumentation

Unter dev.digocockpit.de steht der technische Auftritt derselben Software. Er beschreibt jeden Baustein einzeln: was er tut, wie er mit den anderen zusammenhängt und nach welchen Vorschriften er rechnet, jeweils mit der Fundstelle im Gesetz. Dazu die Architektur und der Fahrplan mit allem, was gerade entsteht.

Diese Seiten sind für Leser geschrieben, die Paragrafen nachschlagen, und sie sind absichtlich nicht in den Suchmaschinen zu finden. Der Weg dorthin führt über diesen Link.